Sie befürchtet eine Verwässerung der Angaben auf dem Dokument, weil den Ausstellern der Pässe zu viele Spielräume gelassen würden. „Diese können beispielsweise die von einem Haus benötigte Energie berechnen und den Zustand von Haus und Heizung dokumentieren, ohne das Gebäude selbst gesehen zu haben“, sagt Dena-Bereichsleiterin Felicitas Kraus.
Bei solchem Vorgehen sei zu befürchten, dass selbst die ausführliche Variante des Passes - der Bedarfsausweis - für Hausbesitzer, Käufer und Mieter keine wirkliche Hilfe darstellt. Und das, obwohl solche Energiepässe einige Hundert Euro kosten.
Die Dena will dem entgegenwirken und noch 2007 ein freiwilliges Gütesiegel einführen. Das sollen nur Experten erhalten, deren Qualifikation nach Dena-Maßstäben ausreicht und die bei der Ausstellung des Ausweises Mindeststandards erfüllen.






