Sandstrände scheinen endlos. Als Kontrast zur See: der tropische Regenwald sowie die zum Landesinneren hin gelegenen Weiten des Outbacks, die jeder der australischen Bundesstaaten bietet. Das Klima ist angenehm warm mit Wintertemperaturen von 23 -29 C° und tropischen Sommern mit durchschnittlich 28 – 31 C°. Die Hauptzentren Queenslands sind im Norden Cairns mit rund 140.000 Einwohnern als Tor zum Great Barrier Reef sowie im Süden die Hauptstadt Brisbane mit knapp 1,9 Millionen Einwohnern. Etwa auf halber Strecke zwischen Cairns und Brisbane liegen die regionalen Zentren Mackay und Airlie Beach auf Höhe der Whitsunday Inseln. Die Küste Queenslands gehört zu den wichtigsten touristischen Regionen Australiens: Knapp 20 Millionen Besucher kamen laut Tourism Queensland zwischen Juni 2007 und Juni 2008 nach in das Bundesland. In Prozenten ausgedrückt: Queenslands Tourismus bringt es auf 24 Prozent der einheimischen und 41 Prozent der internationalen Touristen, die vergangenes Jahr in Australien unterwegs waren.
Laut aktueller Veröffentlichungen des Real Estate Institute of Queensland (REIQ) vom September 2008, ist der Immobilienmarkt des Bundesstaates trotz der weltweit schwächelnden Konjunktur stabil. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Markt Mitte 2008 zwar abgekühlt, die Durchschnittspreise für Immobilien hätten sich in den meisten Regionen jedoch behauptet. Wie für Australien allgemein, erwarten Analysten aufgrund der Zinssenkungen der vergangenen Monate auch für Queensland eine weitere Aktivierung des Marktes in der nahen Zukunft. Ein Grund für den positiven Ausblick und die stabile Situation ist das Wachstum der Bevölkerung. Rund 1200 Neu-Queenslander sollen jede Woche ihre Zelte im Sunshine State aufschlagen, sowohl internationale Migranten, als auch Zuwanderer aus anderen Teilen Australiens. Im dritten Quartal 2008 betrug der durchschnittliche Preis für Häuser in Brisbane 410.000 AUD, für Wohnungen mussten Käufer 350.000 AUD anlegen.







