Diese Kostenintensive Art der Sanierung kann sich nur der Staat leisten(bezahlen ja die Steuerzahler). Als Normalbürger wird man vom Staat oder den Handwerkern nur noch abgezockt. Arbeitskosten plus 80% Steuern und Sozialabgaben können sich nur Politiker u. Manager leisten.
Dass geht aus einer Befragung von 1000 Ein- und Zweifamilienhausbesitzern, die das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) durchgeführt hat. Über 60 Prozent der befragten Gebäudesanierer sind demnach sogar der Ansicht, dass ihr Gebäude in einem guten Zustand sei und keine weiteren energetischen Maßnahmen erfordere.
"Es ist dramatisch, wie viele Hausbesitzer ihre Lage verkennen", analysiert Immanuel Stieß vom ISOE. "Viele Energieeinsparpotenziale liegen schlicht aufgrund mangelnden Problembewusstseins brach. Das ist nicht nur schädlich fürs Klima, sondern belastet die Bewohner durch unnötig hohe Energiekosten", erläutert der Experte weiter.
Das Wissenschaftlerteam befragte Eigenheimbesitzer, die in den letzten vier Jahren Sanierungsmaßnahmen an ihren Häusern durchgeführt hatten. Deutlich wird, dass wirtschaftliche Barrieren nicht der einzige Grund für geringe energetische Sanierungsraten seien. "Bisher wurde der Fokus stark auf finanzielle Förderung gelegt. Unsere Befragung zeigt nun, dass die Gebäudesanierungsprogramme zwar ein wichtiger Baustein sind. Doch sind sie allein nicht ausreichend, um den Energieverbrauch in den Haushalten zu reduzieren", so Stieß weiter. Vielmehr zeige die Untersuchung, dass viele Hausbesitzer angesichts der zahlreichen Fragen, die eine energetische Sanierung aufwirft, abgeschreckt sind und untätig bleiben.
Die aktivsten Sanierer sind unter den 50- bis 70-Jährigen zu finden, während bei den 30- bis 50-Jährigen die Anteile deutlich geringer sind. Neben dem Alter unterscheiden sich die Hausbesitzer auch in Ihren Zielen und Einstellungen hinsichtlich der Sanierung sowie in der Art der durchgeführten Maßnahmen.
Überrascht zeigen sich die ISOE-Experten zudem, wie sehr die allgemeine Einstellung zur Kreditfinanzierung die Bereitschaft zur Sanierung bestimme. "Manche Eigenheim-Besitzer haben nichts dagegen, einen 50.000 Euro-Kredit aufzunehmen, den eine Rundum-Modernisierung schon einmal erfordern kann. Andere wehren sich strikt dagegen und warten lieber, bis der benötigte Betrag angespart ist", sagt Stieß.
capital.de, 11:11 Uhr
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Was die Leser sagen
wer 50.000 Euro hat, dem reichen die Zinsen allemal aus, das Mehr an Heizkosten gegenüber einem sanierten Haus zu tragen.
Auf diese Weise bleibt das Geld erhalten und ist nicht weg.
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