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Eigenheime für Otto-Normalverdiener

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Schleswig-Holstein: Landkreis Dithmarschen
In immer mehr Städten und Landkreisen können sich Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen ihren Immobilienwunsch erfüllen. Günstige Preise und niedrige Zinsen haben die Bezahlbarkeit verbessert. Besonders im nördlichsten Bundesland haben es Käufer einfach. In allen Kreisen der Regionen braucht es weniger als das vor Ort übliche Gehalt. Im Landkreis Dithmarschen reicht sogar das halbe Durchschnittsgehalt für die eigenen vier Wände.

Zur Studie der Landesbausparkasse
In einigen Regionen braucht es nicht einmal ein Drittel des dort gängigen Gehalts. Dagegen gibt es Gebiete, da benötigt der Eigenheimerwerber fast das Doppelte des Durchschnittsverdienstes. Eine LBS-Studie hat Einkommensdaten der amtlichen Statistik mit aktuellen Kaufpreisen für Einfamilienhäuser verknüpft. So wurde das regionale Durchschnittseinkommen mit dem Mindesteinkommen, das zum Erwerb einer Immobilie benötigt wird, in Verhältnis gesetzt.

Daraus ergibt sich für jede Region, wie viel das eigene Einkommen über oder unter dem Durchschnittseinkommen liegen muss, damit man sich ein Eigenheim leisten kann. Der Erwerb von Wohneigentum in der jeweiligen Region laut Studie dann machbar, wenn bei einem Eigenkapital in Höhe eines Jahresnettoeinkommens die Finanzierungsbelastung (bei Zins und Tilgung von 7 Prozent pro Jahr) 35 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigt.
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capital.de, 25.01.2010
© 2010 capital.de © Fotos / Illustrationen: Otto Stadler, ddp, atb, AP, Bloomberg, Frank Lukasseck