Wirtschaft pur


  

Entschlüsselt: Der Immobilien-Code

Immobilien-Code

Was meint ein Makler mit den Worten "Liebhaberobjekt" oder "seriöses Umfeld"? Capital entschlüsselt die Sprache der Inserate.


So bringen Sie den Immobilien-Kompass auf Ihre Website

Widget

Sie bestimmen die Stadt, und wir liefern wertvolle Informationen: direkt, interaktiv und auf Ihrer eigenen Homepage. Erfahren Sie jetzt, wie sie den Immobilien-Kompass mit allen Funktionen in Ihren Webauftritt integrieren.


Neu: Wohnquartier Reports

Wohnquartier Report

Bessere Wohnlage oder Randale-Bezirk - wie sieht das soziale Umfeld ihrer Ihrer Wunschimmobilie aus? Mit dem Wohnquartier-Report können Sie die Umgebung professionell bewerten.


Bewertungen als Wandkarte

Kartenshop

Jetzt gibt es die Lagebewertung Ihrer Stadt auch als hochwertige Wandkarte. So haben Sie alle Informationen bis auf Straßenebene im Blick.


Immobilien-News

Newsletter

Geben Sie hier ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten künftig kostenlos aktuelle Nachrichten zum Thema Wohn- und Ferienimmobilen. Zudem informieren wir Sie vorab über neue Miet- und Kaufpreise-Updates beim Immobilienkompass.

 

Meine E-Mail-Adresse:

Jetzt anmelden

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen




Immobilienrecht

Expertenrat Icon

Juristische Fallstricke: Die neuesten Urteile und Gesetzesänderungen, Gefahren und Chancen für Ihre Immobilie und wie Sie sich jetzt vor ungeliebten Klauseln schützen.


Anzeige

Richtwerte für konkrete Objekte

Wer den Preis einer angebotenen Immobilie sofort prüfen will oder für die Erbauseinandersetzung aktuelle Martktinformationen benötigt, findet professionelle Hilfe im Netz unter www.schnellbewertung24.de. Grundlage der dort angebotenen Richtwerte sind aktuelle Grundstücks- und Gebäudepreise.



Empfehlen Als E-Mail verschicken Facebook Twitter XING Drucken
20.01.2011
Seite  1 | 2

Kreditmangel

Das Sony Center am Postdamer Platz in Berlin
Investor-Artikel

Wackelige Erholung am deutschen Immobilienmarkt

Trotz Euro-Krise und aufkeimender Rezessionsängste bewerten Investoren den deutschen Markt für Gewerbeimmobilien positiv wie lange nicht. Über den Aufschwung entscheiden jedoch die Banken. Der Euphorie könnte bald Ernüchterung folgen. Von Karsten Röbisch , Jörn Petring

Die Immobilienbranche in Deutschland blickt auf ein gutes Jahr zurück. Nach Berechnungen des Beratungshauses Ernst & Young Real Estate kletterte das Transaktionsvolumen, inklusive der Investitionen für Wohnportfolios, gegenüber 2009 um rund zwei Drittel auf 22 Mrd. Euro. Angesichts schlechter Begleitumstände wie Euro-Krise und aufkeimender Rezessionsängste war es sogar ein unerwartet gutes Jahr.

Solche Zahlen schüren natürlich die Erwartungen. Die Experten von Ernst & Young glauben, dass die Investitionen in diesem Jahr noch einmal um bis zu knapp 20 Prozent zulegen könnten. Viele Investoren teilen diese Zuversicht. Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens KPMG unter 100 Vertretern aus der Immobilienbranche glauben neun von zehn Investoren, dass das Transaktionsvolumen in diesem Jahr deutlich über dem Niveau von 2010 liegen wird.

Zweifellos hat der Immobilienstandort Deutschland während der Finanzkrise an Ansehen gewonnen. Die robustere Wirtschaft - verbunden mit einer relativ stabilen Büronachfrage - hat dafür gesorgt, dass die Häuserpreise nicht so abgestürzt sind wie in anderen Ländern. Die steigende Euphorie der Investoren mahnt dennoch zur Vorsicht. Denn noch immer läuft der Markt nicht rund, beschränkt sich die Nachfrage hauptsächlich auf Premiumobjekte in guten Lagen, mit bonitätsstarken Mietern und langfristigen Verträgen. Doch solche Häuser sind rar. "Die Nachfrage kann aufgrund des Angebotsmangels nicht vollständig befriedigt werden", sagt Fabian Klein, verantwortlich für das Investmentgeschäft beim Maklerhaus CB Richard Ellis.

Knappes Angebot an Core-Objekten

Das knappe Angebot an erstklassigen Häusern könnte somit ein höheres Transaktionsvolumen verhindern. Den ein oder anderen Investor dürften inzwischen aber auch die Renditen abschrecken. Die Nachfrage nach sogenannten Core-Immobilien hat die Preise in die Höhe getrieben. Damit sank die Rendite, die sich aus dem Verhältnis der Jahresmiete zum Kaufpreis ergibt. Nach Berechnungen des Immobiliendienstleisters Jones Lang LaSalle (JLL) sind die Spitzenrenditen für Bürogebäude an den sieben größten deutschen Standorten 2010 um knapp 0,4 Prozentpunkte auf rund 5,1 Prozent gefallen. Der Wert entspricht zwar dem langfristigen Durchschnitt, angesichts des zunehmenden Risikos von Zinserhöhungen erscheint die Rendite jedoch nicht mehr sonderlich attraktiv.

capital.de, 11:31 Uhr
© 2011 capital.de © Fotos / Illustrationen: ddp


Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel


Ihre Meinung

Ihr Name
Ihre Email-Adresse (wird nicht veröffentl.)
Betreff
Ihr Kommentar