"Fließen alle Zahlungen auf nur ein Konto, drohen dem Vermieter im Falle von Zahlungsproblemen Kontosperrungen oder gar Pfändungen durch Dritte", warnt Maria Luise Erdell, Immobilienberaterin aus Leichlingen bei Köln. Die eingegangenen Nebenkosten können dann nicht weitergeleitet werden. "In solchen Fällen droht dem Vermieter eine Strafverfolgung wegen Veruntreuung von Fremdgeldern", sagt Erdell. Um sich selbst zu schützen, rät sie, für die Nebenkosten ein zusätzliches Treuhandkonto einzurichten. Weiterer Vorteil: Vermieter erhalten eine größere Transparenz über den Geldfluss.
capital.de, 01.08.2008
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